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Beschnitten bei der Bundeswehr

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  • #31
    Ich hatte eben nochmal weiter vorn gelesen, dass es wohl darum geht zu verhindern, dass man deswegen ausfällt. Aber ich wundere mich darüber, dass die Bundeswehr so etwas gegen den Willen des Rekruten anordnen kann. In Bezug auf das Recht auf körperliche Unversehrtheit kann ich mir nicht vorstellen, dass das gerichtsfest sein sollte - spätestens wenn da mal jemand wegen seiner Vorhaut nach Karlsruhe geht....
    Meine Geschichten im Beulenforum:
    Fabi, der Senkrechtstarter
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    In der Wüste von Nevada

    "53639 Königswinter" - Die Kriminalromane rund um Fabi und Basti:
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    ©DanielH
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    • #32
      Die Gründe, die ich weiter oben beschrieben habe, die beim Militär vieler Staaten seit dem frühen 19. Jahrhundert für die Promotion der Beschneidung von Soldaten gesorgt haben, gelten auch in der militärspezifischen Ausbildung im Sanitätswesen, und dies auch in der Bundeswehr: Es wird vorausgesetzt, dass Soldaten in Einsätzen mehr als andere Männer schlechten hygienischen Verhältnissen ausgesetzt sind. Deshalb stehen alle präventiven Maßnahmen ganz vorn, mit denen abträgliche, die Einsatzfähigkeit einschränkende gesundheitliche Folgen verhindert werden können. Dazu gehört die vorbeugende Zirkumzision. Auch wenn dann im konkreten Einzelfall andere Gründe dafür herhalten (Phimose, Balanitis usw.), so ist dieses Präventionsmotiv immer der Leitgedanke.

      Gerade lese ich den jüngsten Eintrag von DanielH - hier meine Antwort:

      OHNE seine Einwilligung wird KEIN Soldat beim Bund beschnitten. Aber es gibt da natürlich „psychosozialen Druck“, von den Ärzten, den Vorgesetzten usw., weshalb sich sicher die meisten dann „freiwillig“ (sozusagen) dazu entschließen ...

      ... und schließlich besteht eine bedeutende Gruppe derer, die beim Bund Ihre Vorhaut einbüßen, aus Männern, die vor einem Einsatz oder einer Übung, den / die sie unbedingt vermeiden wollen, dann schnell dem „empfohlenen“ Cut zustimmen, um anstelle des ungemütlichen Unternehmens lieber ein weiches Bett im San-Bereich zu haben ...
      Zuletzt geändert von davecut; 14.04.2019, 22:02.

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      • #33
        Verstehe... ich denken, mir wird diese Organisation immer fremd bleiben...
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        • rob-fl
          rob-fl kommentierte
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          als ich bei der Truppe war, wurde niemand sozial unter Druck gesetzt als Fahrer/Funker bekam ich aber auch nicht gerade viel mit aus dem San-Bereich mit, es wollte da auch keiner hin, der Stabsarzt war nach unserer Meinung unfähig und ich war nie krank war in den 12 Monaten meiner Gegenwart dort, der Stabsarzt wurde dann irgendwann von einem der Wehrpflichtigen gemeldet weil er mit "Einer" Spritze 3 Reservisten ein Antibiotikum gespritzt hatte..... nun war 1982 AIDS kein Thema aber trotzdem, da schüttel ich mich heute noch, der Zahnarzt in unserer Kaserne war das Gegenteil, gebildet und fähig................
          Zuletzt geändert von rob-fl; 16.04.2019, 05:06.

        • davecut
          davecut kommentierte
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          rob-fl, diese Art von Druck bekommt kaum jemand anderes mit. Das ist sehr unterschwellig und bleibt meist zwischen dem Druckausübenden und seinem Druckopfer. Wegen des sehr privaten Inhalts spricht kaum jemand gegenüber anderen davon. Als Sani war ich allerdings Zeuge allerhand solcher Gespräche. Die Stabsärzte stellten allzu häufig fest, dass Umstände vorlägen, weshalb eine Beschneidung zu empfehlen sei. Sie schilderten deren Vorteile - und Nachteile bei der Unterlassung. Dazu gehörte oft auch so etwas wie: „Wenn Sie in der Ausbildung / im Dienst gesundheitlichen Risiken aus dem Weg gehen wollen, rate ich Ihnen zur Beschneidung. Das ist auch für später nur richtig. Hier hilft es vielen Kameraden, Schwierigkeiten zu vermeiden. Viele xO‘s (Einheitsführer, teilweise auch konkret benannt) begrüßen es deshalb.“
          Das baut schon Druck auf.
          Zuletzt geändert von davecut; 16.04.2019, 06:35.

      • #34
        davecut ; warst Du beim Bund ? Ich ja und mir ist so etwas wie Du es beschreibst nie untergekommen in den 12 Jahren wo ich dabei war.
        Lg
        Peter

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        • davecut
          davecut kommentierte
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          Hallo Peter,
          ja, ich war beim Sanitätsdienst der Bundesmarine.
          LG
          Dave

        • pe1
          pe1 kommentierte
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          Danke für die Antwort und hätte nicht gedacht das es so etwas gibt

      • #35
        Ich muss da als Ex-Zivi nochmal zwischengrätschen: Kann es sein, dass die Bundeswehr ein bisschen zu groß und zu dezentral ist, um allgemeine Aussagen über solche Themen zu treffen?
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        • davecut
          davecut kommentierte
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          Die Sanitätsausbildung ist weitestgehend identisch, egal wo und bei welcher Teilstreitkraft - hab in dieser Hinsicht Gleichlautendes von Sanis aus Heer und Luftwaffe gehört; und wenn du dich (oder mich) fragst, wieso ich das mit denen thematisiert habe: Das Thema interessiert mich seit meiner eigenen Beschneidung mit 10 Jahren, da hat mich diese Haltung natürlich aufmerken lassen.

      • #36
        Schon klar, dass die Ausbildung standardisiert ist. Aber was solche Verhältnisse wie sozialen Druck angeht, denke ich, kann das doch bei so einer großen Organisation sehr unterschiedlich sein.
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        • davecut
          davecut kommentierte
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          Klar - deshalb wird der eine oder andere auch ganz sicher seine Vorhaut behalten haben, weil es vielleicht nur die drucklose Empfehlung zur Beschneidung gab ( oder nicht mal die), oder andere Gründe dafür sorgten - ich habe keine dogmatische und systematische Konstellation beschrieben, sondern ein auffälliges Phänomen, das in anderen Armeen sehr viel akzentuierter und teilweise offen reglementiert ist - aber die Bundeswehr ist - zumindest auf subtile Weise - keinesfalls frei davon.

      • #37
        Dann nur nochmal zum Verständnis: Wir bei allen Rekruten auf eine Beschneidung "hingewirkt" oder nur bei denen, bei denen sich wie auch immer geartete Auffälligkeiten an der Vorhaut zeigen?
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        • davecut
          davecut kommentierte
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          Letzteres. Wobei die geschilderte, durch die Ausbildung vermittelte Haltung, die Beschneidung grundsätzlich als gute Lösung zur Hygieneprophylaxe ins Spiel zu bringen, oft auch bei „Grenzfällen“ für einen entsprechenden Vorschlag ausschlaggebend ist.

          Und es gibt eine bemerkenswerte Zahl von Soldaten, die sich nach der „allgemeinen“ Information aus dem Sanitätsbereich, die in der Grundausbildung stattfindet und die fast immer auch eine „wohlwollende“ Bewertung des Beschnittenseins enthält, auch ohne „Auffälligkeiten“ an ihrer Vorhaut und deshalb auch ohne jede persönliche Ansprache auf das Thema zur Beschneidung entschließen.
          Zuletzt geändert von davecut; 15.04.2019, 05:19.

      • #38
        könnte ja auch sein wenn man Wochen lang nicht in der Kaserne sondern im freien seine Ausbildung macht und sich nicht richtig waschen kann das man den Penis dann doch sauber hat

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        • davecut
          davecut kommentierte
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          Jau. Das ist mit einfachen Worten das, was damit gemeint ist.

      • #39
        ist nur meine Meinung mir wurde ja auch 1999 beider Musterung gesagt das ich beschnitten werden muss meine Vorhaut ist aber dann auch gerissen aber erst nach der Musterung

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        • #40
          @ DanielH: also gegen den Willen habe ich es nicht erlebt. Bei meiner Musterung 1975 mußte ich meine Vorhaut zurück ziehen. Ich zog sie soweit zurück, dass die Eichel frei lag. Der Arzt sagte, ich solle sie mal ganz fest zurück zehen. Ich machte es und da mein Bändchen ziemlich kurz war, zog es die Eichel etwas nach unten. Der Arzt meinte, meine Vorhaut sei viel zu lang, etwas zu eng, mein Frenulum viel zu kurz und er würde mir zu einer vollständigen Beschneidung raten. Irgendwie kam ich aber n der Zeit bis zur Einberufung nicht dazu. Bei der Eingangsuntersuchung der Bundeswehr dann im Oktober 1976 meinte der Arzt mt einem Blick auf meinen Penis, ich wäre ja dem Rat des Arztes bei der Musterung nicht gefolgt. Er untersuchte meinen Penis und zog meine Vorhaut mehrmals recht fest zurück. Er stellte fest, eine Beschneidung wäre notwendig und sie solle in der zweiten Hälfte der Grundausbildung durchgeführt werden. Er fragt mit einer Bestimmtheit, der man kaum widersprechen konnte," das sehe sie doch ein, oder?" Mir war es ja recht. NAch 6 Wochen wurde ich in eine andere Kompanie versetzt und beendete die Grundausbildung. Bei der Untersuchung bei einem anderen Arzt fragte ich, wann ich denn jetzt beschnitten würde, aber der Arzt meinte nach einer kurzen flüchtigen Untersuchung, es wäre nicht zur Zeit nicht notwendig. Zwei Monate vor Ende des Wehrdienstes riss mein Bändchen ein. Im San-Bereich meinte dann wieder ein anderer Arzt, das hätte man ja schon längst beheben können, aber so kurz vor dem Ende sollte ich es danach lassen machen.
          Zuletzt geändert von sandy_99de; 18.04.2019, 22:57.
          Vorhaut? Nein Danke!:ice:

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          • #41
            Ich hab hier jetzt nur einzelne Postings überfolgen, aber hab ich das richtig verstanden: die Bundeswehr nimmt sich raus zu entscheiden, wer beschnitten werden muss und wer nicht? gehts eigentlich noch? untersuchung, ja klar muss sein. Man muss ja wissen, was man den Sklaven so zumuten kann. Ob sie durch den Dreck robben dürfen und im Regen oder der Hitze marschieren können. Ob sie angeschrien werden können, und dann nicht gleich psychisch zusammenbrechen. Aber warum zum Teufel ist es wichtig, wie die Vorhaut aussieht? Dachte da wird mit Waffen gekämpft und nicht mehr den Fleischschwertern. Selbst wenn jemand eine Beschneidung braucht, entscheidet das sicher nicht der Bundeswehrarzt, sondern die Einzelperson, die untersucht wird und DEREN Hausarzt, Urologe, etc.
            Klassisches Beispiel von Grenzüberschreitung und Größenwahn.

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            • davecut
              davecut kommentierte
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              Sorry, die Aufregung ist unnötig. Hättest du alles gelesen, hätte dieser Eindruck, den einzelne Postings vermitteln, nicht zu diesem Schluss geführt. Denn gerade diese Frage ist differenziert beantwortet.
              Zuletzt geändert von davecut; 19.04.2019, 06:43.
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